Einbruchschutz kann ganz einfach sein. Mit den richtigen Entscheidungen.

Im Video sehen Sie die Punkte, auf die es wirklich ankommt.

Die wesentlichen Dinge, die wir in über 40 Jahren Einbruchschutz gelernt haben, mit unzähligen erfolgreich verhinderten Einbruchversuchen, die lassen sich nicht im Netz nachlesen. Weil die kriminelle Realität jeder Theorie spottet.

Wichtig ist: Fast alle Einbrüche erfolgen über die Schwachstelle des Hauses - die Türen und Fenster. Und die sind, auch wenn man sich streng nach Norm orientiert, selten mit dem richtigen Sicherheitsglas ausgerüstet. Worauf es noch ankommt? Schauen Sie mal rein:

Im Video:



Christoph Hahn von SILATEC:
"Heute zeige ich euch, wie ihr euer Haus einbruchsicher machen könnt. Wir werden drei Glasscheiben angreifen, mit ein paar Gewehren drauf schießen und euch einige Tipps geben, wie ihr euch vor Einbrüchen schützen könnt. Los geht's.

In unserer Fabrik in Deutschland stellen wir einbruchsicheres Glas und kugelsicheres Glas her. Angefangen hat alles in den 70er Jahren, als mein Vater eine völlig neue Methode zur Herstellung von einbruchsicherem Glas entdeckt hat. Und seitdem entwickeln wir es ständig weiter. Wir stellen auch schusssicheres Glas her; das ist super leicht und sehr dünn und dadurch kann es relativ einfach in eurem Haus installiert werden.

Wir produzieren dieses Glas für alle, die sich wirklich vor Einbrechern oder auch Schießereien schützen möchten. Es wird in Häusern, Villen, Juweliergeschäften, Botschaften, Kunstsammlungen und Museen eingesetzt. Wir sind nicht nur die Experten fürs Glas, sondern wir beraten euch auch, wenn es um den Fensterrahmen geht. Egal ob das ein Holzfensterrahmen ist oder ein Metallrahmen oder beispielsweise riesengroße Schiebetüren. Hier in dem Fall haben wir einen Holzrahmen getestet, zu sehen, ob der Einbruchschutz für unseren Kunden ausreicht.

Und im Video zeigen wir euch auch, wie sicher SILATEC-Glas ist. Also zuerst greife ich das herkömmliche Panzerglas an. Das ist über zwei Zentimeter dick. Ich konnte es relativ leicht zerstören.

Und jetzt wollen wir das SILATEC-Glas angreifen. Das ist nur 1,5 Zentimeter dick. Ich glaube, hier brauche ich Hilfe. (auch die zwei kräftigen Männer kriegen das SILATEC-Glas mit ihren Vorschlaghämmern nicht kaputt)

Jetzt fahren wir von der Fertigung zu einem Privathaus, um euch mal zu zeigen, auf was man alles so achten sollte, wenn man es einbruchsicher macht. Natürlich ist es sinnvoll, einbruchsicheres Glas zu verbauen, wenn man das Haus einbruchsicher machen will.

Aber es gibt weit mehr zu beachten. Die Fensterrahmen müssen natürlich genauso sicher sein wie das Glas. Wo sollte man denn Sicherheitsglas im Haus einsetzen? Ist es beispielsweise wichtiger, den Keller abzusichern oder bis rauf in den zweiten Stock? Und kann eine Alarmanlage Angreifer dauerhaft draußen halten? Oder kann das eben nur der mechanische Schutz? Keine Sorge, wir geben euch dazu ganz praktische Tipps. Hier sind ein paar Ideen, auf was ihr auf jeden Fall achten solltet.

Grundsätzlich müsst ihr natürlich alle Öffnungen im Haus einbruchsicher machen und es sind nun mal in den meisten Fällen die Türen und die Fenster. Trotzdem schadet es nichts, wenn man so ein bisschen mitdenkt, weil natürlich jedes Haus und auch jede Region ein bisschen anders ist. Hier können wir lediglich ein paar Tipps und Ideen geben, worauf ihr unbedingt achtet solltet. Also die Haustür, die sollte natürlich unbedingt einbruchsicher sein. Und selbstverständlich müsst ihr sie auch absperren, wenn ihr aus dem Haus geht. Hier haben wir ein kleines Fenster neben der Tür. Und wenn hier kein einbruchsicheres Glas verbaut ist, könnte man die Scheibe einschlagen, durchgreifen und die Tür halt dann von innen öffnen.

Vielleicht seid ihr ja nur mal schnell zum Einkaufen gefahren oder mal kurz mit dem Hund rausgegangen und habt das Fenster gekippt gelassen. Aber ihr solltet wissen: Ein gekipptes Fenster ist ähnlich sicher wie ein offenes Fenster, nämlich gar nicht, weil man ein gekipptes Fenster eben in ein paar Sekunden von außen öffnen kann. Denkt bitte auch an Werkzeuge, die noch draußen rumliegen. Vielleicht habt ihr ja am Wochenende gerade noch ein bisschen Gartenarbeit gemacht. Aber das können alles klassische Einbruch-Werkzeuge sein. Da muss der Einbrecher noch nicht mal seine eigenen mitbringen. Ihr müsst wirklich alle Fenster und Türen einbruchsicher machen und vergesst bitte keine. Zum Beispiel den Seiteneingang oder den Keller-Eingang.

Hier eine typische Situation, die Einbrecher lieben: wenn der Keller Schacht nicht gesichert ist, weil den kann man ziemlich schnell öffnen, da runter steigen, wo du bist und jetzt in aller Seelenruhe weiterarbeiten, weil da wird er nicht gehört, da wird er auch nicht gesehen. Und dann geht der Einbrecher eben durch den Keller ins Haus rein. Wenn dieser Keller Schacht gleichzeitig auch euer Notausgang ist, dann müsst ihr natürlich unbedingt sicherstellen, dass Ihr hier im Notfall auch schnell rauskommt. Und da gibt es ein paar Systeme, die das möglich machen.

Im Grunde dreht sich alles die Zeitverzögerung. Aber wie lang sollten wir denn versuchen, die Einbrecher aus dem Haus draußen zu halten? Jetzt gibt es Statistiken, die sagen, dass Einbrecher in der Regel aufgeben, wenn sie es nicht in etwa drei Minuten geschafft haben, ins Gebäude reinzukommen. Aber das ist keine fixe Zahl, auf die man sich verlassen kann, denn das hängt immer vom Haus und von den Einbrechern ab. Sind es zum Beispiel erfahrene Einbrecher oder ist es ein Gelegenheitstäter? Und wo befindet sich das Haus? In der Stadt oder irgendwo auf dem Land? Gibt es gute Versteckmöglichkeiten? Das sind alles Aspekte, auf die es ankommt.

Eins wissen wir mit Sicherheit. Nämlich: Je länger wir den Einbrecher draußen halten können, desto wahrscheinlicher ist es, dass er irgendwann aufgibt. Natürlich ist es eine ganz gute Idee, wenn man zusätzlich zum mechanischen Einbruchschutz eine Alarmanlage und/oder Kameras verbaut. Aber euch sollte bewusst sein, dass eine Alarmanlage die Einbrecher nicht aus dem Haus draußen halten kann. Sie kann den Angriff nur melden. Also das Wichtigste ist, dass ihr wirklich alle Fenster absichert. Auch die ganz großen. Und da muss man keine Sorge haben, dass das irgendwann hässlich aussieht. Ist diese Konstruktion hier massiv? Nee, ich denke, die ist sogar relativ filigran. Aber wenn ihr auch solche Fenster nicht sichert, dann können Einbrecher ziemlich schnell in euer Haus eindringen. Und wie das passieren kann, das zeige ich euch jetzt.

Jetzt stehe ich vor einer klassischen dreifach Isolierverglasung. Glaubt ihr, es wird lange dauern, die zu überwinden? Und glaubt ihr, das wird ziemlich laut werden, sodass vielleicht die Nachbarn gleich mal die Polizei rufen? Das testen wir jetzt mal mit diesem kleinen Notfall Hammer. (die 3fach-Verglasung ist sofort durchgeschlagen)

Erschreckend schnell, oder? Ich habe hier drei Scheiben aus gehärtetem ESG-Glas zerstört. Hier die äußere, die mittlere und die innere Scheibe. Die meisten Leute werden denken, es ist ziemlich schwierig, drei Glasscheiben zu zerstören, vor allem dann, wenn sie auch noch aus Sicherheitsglas gemacht sind, so wie dieses gehärtete ESG-Glas. Aber offensichtlich ist es nicht der Fall."

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Wie geht Einbruchschutz?

Was ist der wichtigste Aspekt beim Einbruchschutz?

Von entscheidender Bedeutung ist, dass die meisten Einbrüche über die Schwachstellen des Hauses erfolgen - die Türen und Fenster. Und selbst wenn man sich streng nach den Normen orientiert, sind diese oft nicht mit dem geeigneten Sicherheitsglas ausgestattet. Ein wirksamer Einbruchschutz erfordert daher, diese potenziellen Schwachstellen mit Sicherheitsfenstern und hochwertigem Sicherheitsglas zu stärken. Dabei geht es um ausdrücklich JEDE Öffnung im Haus. Auch Kellerfenster, Balkontüren oder eventuell auch das kleine Glas neben der Eingangstür. Ist hier kein Sicherheitsglas verbaut, ist dieses schnell eingeschlagen, und der Einbrecher kann von innen die Tür öffnen. Die Sicherheitskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Denn natürlich sucht sich ein routinierter Einbrecher den Weg des geringsten Widerstands.

Was sind die wichtigsten Punkte beim Einbruchschutz, in Kurzform?

  • Hochwertige Sicherheitstüren und Fenster (RC2-RC4) plus Sicherheitsglas (SILATEC P6B/P8B).
  • Entsprechende Ausstattung ALLER Türen und Fenster im Haus.
  • Professionelle Alarmanlagen mit Bewegungsmeldern und Fenstersensoren als Ergänzung.
  • Videoüberkameras zur Abschreckung und Identifizierung von Eindringlingen als Ergänzung.
  • Zugangskontrollen wie Schließanlagen und Zutrittsbeschränkungen.
  • Beleuchtung rund um das Haus, um dunkle Ecken zu vermeiden.
  • Verstärkte Türschlösser und Sicherheitssysteme.
  • Einbruchsichere Rollläden oder Sicherheitsfolien für Fenster.
  • Nachbarschaftliche Vernetzung und Alarmierung bei verdächtigen Aktivitäten.
  • Sicherheitstraining und Sensibilisierung der Bewohner für Einbruchprävention.

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